Sporttauglichkeits-Untersuchung

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) empfiehlt bei sportlichem Neu- oder Wiedereinstieg eine sportärztliche Untersuchung, vor allem dann wenn bereits Gesundheitsstörungen vorliegen (z.B. Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen oder Übergewicht).

Insbesondere das Risiko des plötzlichen Herztodes lässt sich so vermindern.



Sporttauglichkeitsuntersuchung 

Stufe 1


  • für alle Sporttreibenden im Kindes- und Jugendalter 
  • Freizeit-, Breiten- und Volkssportler bis 35 Jahre
  • Sie soll nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin (DGSP) mindestens alle 2-4 Jahre erfolgen


Inhalte:

  1. Anamnesebogen
  2. Anamnesegespräch
  3. körperliche Untersuchung
  4. Ruhe-EKG
  5. ggf. zusätzliche Untersuchungen (z.B. Lungenfunktionstest)



Sportärztliche Untersuchung

Stufe 2


  • Sporttreibende über 35 Jahre
  • Sportler mit Risikofaktoren
  • Kinder und Jugendliche mit auffälligen Befunden
  • Sportarten mit besonderem Risiko
  • Sie soll nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin (DGSP) mindestens alle 2-4 Jahre erfolgen


Inhalte:

siehe Stufe 1, zusätzlich

  1. Belastungsuntersuchung (Fahrradergometrie) einschließlich EKG- und Blutdruckbeurteilung
  2. Laboruntersuchung mit Urinstatus, kleinem Blutbild, Blutfettwerte und Blutzucker


Insbesondere eignet sich hier die Cardisiographie für die Entdeckung von bisher unerkannten, weil noch symptomlosen Herzerkrankungen.


Die Untersuchung dient der Begutachtung der Sporttauglichkeit für alle oder bestimmte Sportarten und Belastungsformen mit Bewertung der Leistungsfähigkeit und des Risikofaktorenprofils, Beratung zur präventiven Lebensführung.

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